Satzung

Satzung des Reit- und Fahrverein e.V. Seppenrade

(in der Fassung vom 19. Februar 2010)

§ 1

Name und Sitz des Vereins

1. Der Verein führt den Namen „Reit- und Fahrverein e.V. Seppenrade“ mit Sitz in
Lüdinghausen. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne
des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins sind die Ausübung und Förderung des Reit- und Fahrsports. Der
Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Förderung sportlicher Übungen und
Leistungen.

2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
5. Der Verein ist Mitglied des Provinzial-Verbandes westfälischer Reit- und Fahrvereine e.V.
und dadurch Mitglied des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen.
6. An Vereinsvorstände und andere ehrenamtlichtätige Personen können im Rahmen der
sogenannten Ehrenamtspauschale (§ 26 EStG) Vergütungen bis zur Höhe von 500 € pro Jahr
und Person gezahlt werden.

§ 2Zweck und Aufgaben des Vereins sind:

1. Die Ausbildung der Mitglieder, die sich mit dem Pferdesport, dem Reiten und Fahren sowie
der Haltung, Ausbildung und dem Umgang mit Pferden beschäftigen; die Ausübung des Reitund
Fahrsports und die Erholung seiner Mitglieder mit Hilfe ihrer Pferde in der freien Natur
und Landschaft. Hier sind die besonderen Aufgaben des Vereins die Landschaftspflege sowie
die Beachtung des Natur- und Wasserschutzes, die Veranstaltung und Beschickung von
Pferdeleistungsprüfungen (Turniere).
2. Zusammenschluss aller jugendlichen Mitglieder in einer Jugendabteilung mit dem Ziel, sie in
besonderer Weise im Sinne der satzungsgemäßen Aufgaben zu fördern.
3. Die Vertretung seiner Mitglieder gegenüber öffentlichen Stellen und den sportlichen
Organisationen.

§ 3
Mitgliedschaft

1. Der Verein setzt sich aus natürlichen und juristischen Personen zusammen. Juristische
Personen haben kein Stimmrecht. Natürliche Personen unter 18 Jahren haben je eine nicht
übertragbare Stimme in der Jugendversammlung.
2. Die Mitgliedschaft ist feiwillig.
3. Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich um den Verein oder auf dem
Gebiet des Reit- und Fahrsports bzw. der Pferdeleistungsprüfungen besonders verdient
gemacht haben. Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstands von der
Mitgliederversammlung ernannt.
4. Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Anmeldung beim Vorstand beantragt.. Über die
Aufnahme entscheidet der Vorstand. Er ist berechtigt, die Aufnahme ohne Angabe von
Gründen abzulehnen. Die Ablehnung erfolgt schriftlich.

§ 4
Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Die Mitglieder haben das Recht auf volle Unterstützung und Förderung durch den Verein im
Rahmen der Satzung.
2. Die Mitglieder sind verpflichtet:
a) die Satzung zu beachten, die Anordnungen des Vereins zu befolgen und die festgesetzten
Beiträge an den Verein zu zahlen
b) durch tatkräftige Mitarbeit die Bestrebungen des Vereins zu unterstützen.
3. Die Mitglieder sind hinsichtlich der ihnen anvertrauten Pferde verpflichtet, stets – auch
außerhalb von Turnieren – die Grundsätze des Tierschutzes zu beachten, insbesondere
a) die Pferde ihren Bedürfnissen entsprechend angemessen zu ernähren, zu pflegen und
artgerecht unterzubringen,
b) den Pferden ausreichend Bewegung zu ermöglichen,
c) die Grundsätze artgerechter Pferdeausbildung zu wahren, d. h. ein Pferd nicht unreiterlich
zu behandeln, z. B. zu quälen, zu misshandeln oder unzulänglich zu transportieren.
Die Mitglieder unterwerfen sich der Leistungsprüfungsordnung (LPO) der Deutschen
Reiterlichen Vereinigung (FN) einschl. ihrer Rechtsordnung. Verstöße gegen die dort
aufgeführten Verhaltensmaßregeln (§ 920 LPO) können gem. § 921 LPO mit Verwarnung,
Geldbußen und/oder sperren für Reiter und/oder Pferd geahndet werden.

§ 5
Verlust der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft erlischt:
a) durch Austritt, der mit vierteljährlicher Kündigung zum Jahresschluss erfolgen kann,
b) durch Tod,
c) durch Ausschluss.
2. Den Ausschluss verfügt der Vorstand, gegen dessen Entscheidung innerhalb eines Monats die
Berufung an die Mitgliederversammlung möglich ist, die dann endgültig mit einfacher
Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder entscheidet.
3. Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinerlei Anrecht auf das
Vereinsvermögen. Sie sind aber verpflichtet, etwaige Rückstände, insbesondere die Beiträge
für das laufende Jahr, zu zahlen.

§ 6
Organe des Vereins sind:

1. Der Vorstand.
2. Die Mitgliederversammlung.

§ 7
Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus dem
a) Geschäftsführenden Vorstand

1. 1. Vorsitzender
2. Geschäftsführer
3. Kassierer
b) Erweiterter Vorstand
4. 1. stellvertretenden Vorsitzenden
5. 2. stellvertretenden Vorsitzenden
6. Jugendwart
7. stellvertretenden Jugendwart
8. Vertreter der Ponyreiter
9. Vertreter des Voltigiersports
10. Vertreter der Freizeitreiter
11. Aktivensprecher
12. Vertreter der Fahrer

2. Die Mitglieder des Vorstand werden und zwar jedes einzelne für sein Amt, von der
Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit für die Dauer von 3 Jahren mit der Maßgabe
gewählt, dass ihr Amt bis zur Durchführung der Neuwahl fortdauert. Scheidet ein
Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung zur
Durchführung einer Ersatzwahl einzuberufen. Das Amt des so gewählten Vorstandsmitgliedes
endet mit der Durchführung der von der ordentlichen Mitgliederversammlung
vorzunehmenden Neuwahl des Vorstandes. Eine Ersatzwahl kann unterbleiben, wenn die
Neuwahl  nicht mehr als drei Monaten ansteht und der Vorstand trotz Ausscheidens eines
Mietgliedes beschlussfähig geblieben ist.


Der Jugendwart und sein Stellvertreter werden gem. § 10 gewählt.

3. Der Verein wird in allen gerichtlichen und außergerichtlichen Angelegenheiten im Sinne des
Paragraphen 26 BGB durch den Vorsitzenden, den Geschäftsführer und den Kassierer
gemeinsam vertreten. Der Vorsitzende beruft die Sitzungen des Vorstandes oder etwaiger
Ausschüsse und die Mitgliederversammlung ein und leitet sie.
4. Der Vorstand bestimmt die Bildung von etwa notwendigen Ausschüssen. Zu den Sitzungen
des Vorstandes und etwaiger Ausschüsse können in besonderen Fällen andere Personen mit
beratender Stimme zugezogen werden.
5. Der geschäftsführende Vorstand ist beschlussfähig, wenn wenigstens 3 Mitglieder anwesend
sind.

§ 8
Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr unter Angabe der Tagesordnung
einzuberufen. Die Einberufung erfolgt mindestens 2 Wochen vorher in schriftlicher Form mit
Angabe der Tagesordnung durch den Vorsitzenden. Eine Mitgliederversammlung ist ferner
einzuberufen, wenn
a) mindestens 25 % der Mitglieder diese beim Vorstand beantragen oder
b) auf Vorstandsbeschluss.
2. In der Mitgliederversammlung sind nur solche Mitglieder stimmberechtigt, die bereits das 18.
Lebensjahr vollendet haben. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit
einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet
die Stimme des Versammlungsleiters.
3. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Vorsitzenden oder
seinem Stellvertreter und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.
4. Der Mitgliederversammlung obliegt:
a) Die Wahl der vorgenannten Vorstandsmitglieder, die Bestätigung des Jugendwartes und
seines Stellvertreters sowie die Abberufung des Vorstandes oder einzelner
Vorstandsmitglieder von ihren Ämtern. Die Abberufung des Jugendwartes und dessen
Stellvertreters bedarf der Bestätigung der Jugendabteilung. (Für die Wahl des
Jugendwartes und dessen Stellvertreter ist die Jugendabteilung nach Maßgabe der
Jugendordnung, die nicht Gegenstand der Satzung ist, (s. § 10) zuständig,
b) die Entgegennahme des Jahresberichts, der Jahresrechnung und des Arbeitsberichts der
Jugendabteilung, wenn diese in der Tagesordnung vorgesehen ist,
c) die Entlastung des Vorstandes,
d) die Festsetzung der Mitgliederbeiträge,
e) die Wahl von 2 Rechnungsprüfern (nur einmalige Wiederwahl möglich),
f) zu Satzungsänderungen ist eine Stimmenmehrheit von 2/3 der erschienenen,
abstimmungsberechtigten Mitglieder erforderlich,
g) die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins (s. § 12)
h) die Ernennung von Ehrenmitgliedern.

§ 9
Zugehörigkeit des Vereins zu Verbänden und Organisationen
Der Verein soll nachstehenden Organisationen angehören:

1. dem zuständigen Kreis- bzw. Stadtverband der Reit- und Fahrvereine,
2. dem Provinzial-Verband westfälischer Reit- und Fahrvereine,
3. dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen und
4. dem Kreissportbund oder der entsprechenden Organisationen auf Stadt- und Kreisebene.
5. Die Jugendabteilung solle in allen örtlichen Jugendausschüssen vertreten sein;
entsprechende Anträge sind vom Vorstand zu stellen.

§ 10
Die Jugendabteilung

Sie ist ein Bestandteil des Vereins und setzt sich aus den jugendlichen Mitgliedern zusammen.
Die Jugendabteilung wählt den Jugendwart und seinen Vertreter für 3 Jahre, die von der
Mitgliederversammlung zu bestätigen sind.
Der Jugendwart und sein Stellvertreter müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben. Weitere
Altersbegrenzungen regelt die Jugendordnung.
Der Vereinsjugendausschuss erfüllt seine Aufgaben im Rahmen der Vereinssatzung der
Jugendordnung sowie der Beschlüsse des Vereinsjugendtages. Der Vereinsjugendausschuss
ist zuständig für alle Jugendangelegenheiten des Vereins. Er entscheidet über die Verwendung
der der Jugendabteilung zufließenden Mittel.
Der Vorstand des Vereins sollte zu dem Vereinsjugendtag und zu sonstigen
Jugendversammlungen eingeladen werden.

§ 11
Geschäftsjahr und Rechnungslegung

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Geschäftsbücher sind in üblicher Form zum
Jahresschluss abzuschließen. Es ist ein Bericht anzufertigen, der nach Prüfung durch die
gewählten Kassenprüfer der Mitgliederversammlung vorzulegen ist.

§ 12
Die Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer durch Beschlussfassung über diesen Gegenstand
besonders einberufenen Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder
beschlossen werden.
Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes, fällt das
Vermögen an die Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe, die es nach Einwilligung des
zuständigen Finanzamtes zu gemeinnützigen oder mildtätigen Zwecken, aber in erster Linie
zur Förderung des Reit- und Fahrsports verwenden muss.
Die Änderung der Satzung wurde in der Jahreshauptversammlung vom 19.02.2010
beschlossen.